Do., 26. Januar 2012 – “Der Maler-König mit den fünf Häuten”

ein Abend über den Künstler und Aktivisten Friedensreich Hundertwasser mit Monika Demming-Pälmer, M.A.

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D0., 23. Februar 2012 – “Privat = öffentlich?”

ein Abend über eine Ethik des Privaten im Informationszeitalter mit dem Philosophen Dr. des. Michael Lindner

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Ein Abend zur Ethik des Privaten im Informationszeitalter mit dem Philosophen Michael Lindner

Facebook, Google, Twitter und Blogs haben die Welt, in der wir leben grundlegend umgestaltet. Die Möglichkeiten der Verbreitung und Verarbeitung von Informationen haben in den letzten Jahren stark zugenommen. Dadurch scheint das globale Dorf Wirklichkeit zu werden – wir können heute mehr und vor allem unmittelbarer kommunizieren als vor einigen Jahrzehnten. Gleichzeitig hat sich der Umgang mit privaten Informationen gewandelt. Mit Aufkommen des Web 2.0 verschwimmen die Grenzen von Privatheit und Öffentlichkeit, die im 20. Jahrhundert Gültigkeit hatten. Vormals private Informationen werden bereitwilliger mitgeteilt und in der medialen Inszenierung von Politikern und Künstlern werden private Informationen wichtig, um ein Publikum anzusprechen und zu binden.

Die Informationstechnologie macht gleichzeitig auch eine effektivere Überwachung von Bürgern möglich. Die politischen Auseinandersetzungen um die Sicherheitspolitik in den letzten Jahren drehte sich auch darum, in welchem Ausmaß staatliche Organe mit Hilfe von Informationstechnologie in private Bereiche eindringen dürfen. In Deutschland werden Maßnahmen wie der „Bundestrojaner“ oder die „Vorratsdatenspeicherung“ als Eingriffe in die informationelle Privatheit kontrovers diskutiert.

Dr. des. Michael Lindner

Vor dem Hintergrund dieser Entwicklungen diskutieren wir mit Dr. des. Michael Lindner z.B. folgende Fragen:

  • Wie sollen Gesellschaften mit Privatheit umgehen?
  • Welchen Wert hat das Private? Was macht es schützenswert? Muss es auch in Zukunft geschützt werden?
  • Wie sieht eine Ethik der Privatheit unter den Bedingungen des Web 2.0 aus?
  • Welche Verantwortung für den Schutz privater Informationen haben Unternehmen, Staaten und die Personen selbst?

Dr. des. Michael Lindner hat soeben an der Universität Tübingen seine philosophische Dissertation zum Thema Privatheit im Informationszeitalter. Ethische Fragen der Privatheit in der Informationstechnik erfolgreich verteidigt.

Der Spezialist für Informations- und Wirtschaftsethik ist Lehrbeauftragter an der Universität Essen-Duisburg und der FH Heilbronn.

19:30 – 21:30 Uhr (Einlass von 19:00 – 19:30 Uhr)

Die Teilnahme ist kostenlos.

Persönliche Anmeldung erforderlich

Es können maximal 15 Personen am Salonabend teilnehmen. Deshalb bitten wir um persönliche Anmeldung bis spätestens Mi., 22. Februar, telefonisch unter 0221-75 22 058 oder direkt hier online:

Weitere Informationen

Ein Abend über den Künstler und Aktivisten Friedensreich Hundertwasser – mit Monika Demming-Pälmer, M.A.

Der Blick der Menschen auf die Natur ist von unterschiedlichen Einstellungen geprägt:  Zum einen wird sie als Lieferantin von Ressourcen gesehen, die abgebaut werden können und müssen. Wirtschaft als Teil der menschlichen Kultur organisiert diese Prozesse. Dagegen stehen Auffassungen, die den Menschen als Teil der Natur sehen und fragen, wie Natur- und Kulturraum als Einheit verstanden und behandelt werden können. In diesem Modell werden Ressourcen geschont und das Eigenrecht der Natur betont. Der Streit darüber, welche Sichtweise die „richtige“ ist zeigt sich zum Beispiel in den Kämpfen um „Stuttgart 21“ (Darf der alte Baumbestand dem neuen Bahnhof geopfert werden?) oder auch in Köln in den Diskussionen um den Ausbau des Godorfer Hafens (Neue Arbeitsplätze oder Erhaltung eines Naturschutzgebietes?).

Der Streit darüber, was „menschengerecht“ ist, wird schon lange geführt. Der Künstler und Aktivist Friedensreich Hundertwasser empörte sich schon 1958 über die Arbeit der Bauhaus-Architekten. Er wollte eine natur- und menschenfreundliche Architektur, in der jeder selbst die Verantwortung für die Gestaltung seiner Behausung übernehmen sollte. Er engagiert sich in ökologischen Fragen, setzte sich gegen Kernenergie ein und war gegen die Serienfabrikation einer durchorganisierten Industrie.

Monika Demming-Pälmer, M.A.

Monika Demming-Pälmer M.A., Projektleiterin des SelmaMeyerMentorings an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf hat sich intensiv mit dem Leben und Schaffen von Friedensreich Hundertwasser beschäftigt. Sie wird zu Beginn des Abends über ihn und die Wirkungen berichten, die von ihm ausgingen. Im anschließenden Gespräch geht es um die Frage, inwieweit wir Natur heute als Ressource im Wirtschaftskreislauf sehen oder als eine Gabe, für die wir verantwortlich sind und ob sich die beiden Ansichten ausschließen müssen.

19:30 – 21:30 Uhr (Einlass von 19:00 – 19:30 Uhr)

Die Teilnahme ist kostenlos.

Persönliche Anmeldung erforderlich

Es können maximal 15 Personen am Salonabend teilnehmen. Deshalb bitten wir um persönliche Anmeldung bis spätestens Mi., 25. Januar, telefonisch unter 0221-75 22 058 oder direkt hier online:

 

Weitere Informationen

* Veranstaltungstitel, vgl.:  Restany, Pierre: Die Macht der Kunst. Hundertwasser, der Maler-König mit den fünf Häuten, Köln 2001

Mit Armin Wambach, Beratungslehrer

Der deutsche Idealismus bereitete Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts den Boden für eine Reform an deutschen Schulen und Universitäten. Machthaber und Kirche sollten ihren Einfluss verlieren. Wilhelm von Humboldt war ein wichtiger Protagonist dieser Reform. Er schreibt:

Alle Schulen aber, deren sich nicht ein einzelner Stand, sondern die ganze Nation, oder der Staat für diese annimmt, müssen nur allgemeine Menschenbildung bezwecken. – Was das Bedürfnis des Lebens oder eines einzelnen seiner Gewerbe erheischt, muss abgesondert, und nach vollendetem allgemeinem Unterricht erworben werden. Wird beides vermischt, so wird die Bildung unrein, und man erhält weder vollständige Menschen noch vollständige Bürger einzelner Klassen.

(Wilhelm v. Humboldt: Litauischer Schulplan)

Bildung an Schulen und Hochschulen sollte zweckfrei sein. Sie sollte Menschen zu selbstverantwortlichem Denken und Handeln erziehen und zu mündigen Bürgern/-innen machen. „Berufsaus-Bildung“ sollte an anderer Stelle praktiziert werden.

Lehrer/-innen sind und fühlen sich auch heute diesen Idealen verpflichtet. Das Fach „Wirtschaft“ spielte daher auch nur in dafür spezialisierten Schulen eine Rolle. Durch die zunehmende Ökonomisierung unserer Gesellschaft steht den Schulen anscheinend immer weniger Geld für diese Art der unverzweckten Bildung zur Verfügung. Die Unternehmen und Wirtschaftsvertreter/-innen drängen darauf, dass Bildung so früh wie möglich Menschen zu Konsumenten/-innen, Arbeitnehmer/-innen und Fachkräften entwickelt.

Armin Wambach

Armin Wambach

Im Salon gibt Armin Wambach einen Einblick in die aktuelle Situation in Schulen heute.

  • Sind die angesprochenen Bildungsideale noch leitende Ideen für den Unterricht?
  • Welche Ansprüche an Mitwirkung erheben Unternehmen heute, wenn sie Schulen unterstützen?
  • Ist das Thema „Wirtschaft“ in Schulen erforderlich, damit wir vollständige Menschen und mündige Bürger/-innen werden können?

Armin Wambach ist Beratungslehrer am Erich-Gutenberg-Berufskolleg Köln für Wirtschaft und Verwaltung sowie Vorsitzender im Vorstand des Landesverbandes der Beratungslehrerinnen und Beratungslehrer in NRW e.V.

19:30 – 21:30 Uhr (Einlass von 19:00 – 19:30 Uhr)

Die Teilnahme ist kostenlos.

Persönliche Anmeldung erforderlich

Es können maximal 15 Personen am Salonabend teilnehmen. Deshalb bitten wir um persönliche Anmeldung bis spätestens Mi., 07. Dezember, telefonisch unter 0221-75 22 058 oder direkt hier online:

Der Termin ist schon vorbei. Eine Anmeldung ist nicht mehr möglich.

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Als besonderer Gast: Dipl.-Sozialarbeiter Peter Hannappel, Personalentwickler, Organisationsberater und Supervisor

Bildungsexperten weisen aktuell wieder darauf hin, dass unsere Gesellschaft für schlechte Bildung und fehlende Berufsabschlüsse mit steigenden finanziellen Lasten und eingeschränkten Wachstumsmöglichkeiten zahlen muss. Das Thema „Bildung“ ist auch Teil der betrieblichen Führungskräfteentwicklung und polarisiert zumeist die Gemüter. Zum einen wird von allen Akteuren betont, dass jede/-r im Unternehmen um lebenslanges Lernen nicht herum kommt und der gezielte Aufbau von Wissen und Fähigkeiten unabdingbar ist. Zum anderen werden Bildungsprozesse mit dem Etikett „Erholungsmaßnahmen“ in einen Gegensatz zur profitbringenden Produktionsarbeit gebracht und abgewertet.  Bildung stört aus dieser Perspektive die Abläufe. Ihr Beitrag zum Erfolg am Markt wird häufig bezweifelt. Eine regelrechte Theoriefeindlichkeit und eine Abwehr komplexer und abstrakter Inhalte ist nicht selten.

Peter Hannappel

Wir wollen an diesem Abend mit dem Personal- und Organisationsentwickler Peter Hannappel den Fragen nachgehen,

  • welche Art von Bildung in den Unternehmen favorisiert und praktiziert wird
  • woher Widerstände gegen komplexes Denken stammen
  • wie man sich eine angemessene Bildungstheorie und –praxis vorstellen kann.

Peter Hannappel wird zunächst seine Erfahrungen mit unternehmerischer Bildungsarbeit darstellen. Anschließend besteht wieder die Gelegenheit zum offenen Austausch, z.B.  über eigene Erfahrungen mit Bildung im Unternehmen bzw. in Organisationen oder über nützliche und wünschenswerte Ansätze.

19:30 – 21:30 Uhr (Einlass von 19:00 – 19:30 Uhr)

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Gespräch über Ruhe, Regeneration und Rhythmus mit Stephan Schmitz

„Was ist ein Loch? – Ein Loch ist nichts mit etwas darum herum.“ So witzelten wir als Schüler. Analog könnte es heißen: „Was ist eine Pause? – Eine Pause ist keine Aktivität mit Aktivität darum herum.“ Pause als Unterbrechung der Aktivität. Kann man „Pause“ definieren, ohne an Aktivität zu denken?
Arbeitnehmer haben ein Recht auf Pausen. Kurze und lange, Mittagspausen, Feiertage, Wochenenden und Urlaub. Sie dienen der Regeneration. Was soll regeneriert werden? Die Arbeitskraft. Dienen Pausen der Arbeit? Ist das der Sinn der Pause?
Pausen sind ein Politikum, eine Frage von allgemeinem Interesse: Wie viele verkaufsoffene Sonntage darf es geben? Brauchen wir noch den Sonntag? Schaden Feiertage der Volkswirtschaft? Ist die Pause, ökonomisch gesehen, vor allem ein notwendiges Übel?
Wie gestalten Menschen ihre Pausen? Wann kommt Langeweile auf? Wie viel Aktivität brauchen wir? Wenn wir die Regenerationspause durch Einnehmen einer Pille ersetzen könnten – wäre das der bessere Zustand?
Gibt es (noch) eine Kultur der Pause? Oder brauchen wir eine? Wie könnte sie aussehen?

Stephan Schmitz

Stephan Schmitz, Diplom-Theologe und Diplom-Kaufmann (FH) ist Unternehmensberater und Coach. Er meint, ohne Pausen wäre alles nichts, denn die Pause ist der Raum des „Anderen“, und wo das „Andere“ keinen Raum hat, hat „Dies“ keinen Sinn mehr. Mit anderen Worten. Erst die Pause gibt der Aktivität ihren Sinn.
Nach einer kurzen Einführung in philosophische, kulturelle und ökonomische Aspekte der Pause werden wir im Salongespräch u.a. folgenden Fragen nachgehen:

  • Worin besteht der ökonomische und kulturelle Wert der Pausen?
  • Was hat sich an der Kultur der Pause verändert und wohin steuern wir?
  • Was erleben wir, wenn wir Pause machen, und was möchten wir erleben?

19:30 – 21:30 Uhr (Einlass von 19:00 – 19:30 Uhr)

Dieser Termin liegt in der Vergangenheit. Anmeldungen sind deshalb leider nicht mehr möglich.

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Gespräch über ethische Fragen in Bezug auf die Präsentation von Produkten und Marken durch die Medien

Werbung ist von ihrem Wesen her bereits mehr als die Abbildung eines Angebotes für eine Nachfrage. Sie erzeugt Bedürfnisse, befriedigt Wünsche, weckt Fantasien. Sie verfügt über ihre eigene Symbolik, über eine eigene Kultur und nicht zuletzt ist sie der Geschäftsinhalt einer mächtigen Branche.

Bereits Niklas Luhmann stellte für die Werbung fest, es sei ihr Prinzip, uns zu belügen.
Wir erwarten von der Werbung nicht die Wahrheit. Wir wissen, dass geschönt und übertrieben wird und dass es letztlich um eine Konsumentscheidung geht. Wenn wir also wissen, dass uns die Werbung ihrem Wesen nach die Unwahrheit präsentiert,

  • was genau wäre dann noch das Gewissenhafte der Werbung?
  • Kann es so etwas überhaupt geben?
  • Ist es nicht zu kurz gedacht, im Zirkel aus Produzent, Konsument und Werbendem gerade letzterem den schwarzen Peter der Verantwortung zuzuschieben?
  • Oder dürfen Verbraucher von der Werbebranche und ihren einzelnen Akteuren moralisches Bewusstsein und Handeln erwarten?

Theresa Züger, M.A.

Theresa Züger M.A. studierte Theater-, Film- und Fernsehwissenschaft, Germanistik und Philosophie an der Universität zu Köln. Während ihrem Studium sammelte sie selbst berufliche Erfahrungen in einer Werbeagentur. Ihre Magisterarbeit schrieb Sie zu dem Thema „Internetethik und Internet Governance“. Heute promoviert sie im Fach  Medienwissenschaft an der Ruhr-Universität Bochum.

An eine kurze Einführung ins Thema durch Frau Züger schließt sich, wie gewohnt, der Gedankenaustausch bei einem Glas Wein an.

19:30 – 21:30 Uhr (Einlass von 19:00 – 19:30 Uhr)

Dieser Termin liegt bereits in der Vergangenheit. Eine Anmeldung ist nicht mehr möglich.

Ein Gespräch mit Holger Potthoff

Unternehmer und Unternehmen haben zahlreiche Regeln und Gesetze einzuhalten. Größere Unternehmen haften dabei für das Verhalten ihrer Mitarbeiter. Korruption, Umweltverschmutzung, Ausbeutung von Mitarbeitern, Kinderarbeit bei Lieferanten, Untreue, usw. … Die Reihe der Skandale scheint kein Ende zu nehmen. Betroffene Unternehmen werden hierfür gerichtlich belangt und verlieren ihren guten Ruf.

Durch Einrichtung von Compliance Management Systemen bemühen Unternehmen sich, ihre Mitarbeiter zu regeltreuem Verhalten anzuhalten. Compliance Manager nehmen Einfluss auf das Verhalten von Führungskräften und Mitarbeitern, z.B. durch Ethikschulungen, durch Sensibilisierungsmaßnahmen für geltende Regeln und durch ein umfassendes Kontrollsystem.

  • Wie sieht das in der Praxis aus?
  • Wie verhindern moderne Unternehmen Regelverstöße?
  • Wie kontrollieren sie ihre Mitarbeiter?
  • Und welches Maß der Kontrolle ist hier sinnvoll?

Holger Potthoff

Dies sind einige der Fragen, über die wir an diesem Salonabend ins Gespräch kommen werden.

Holger Potthoff , Jahrgang 1966,  Diplom-Betriebswirt und Jurist, ist seit 2005 bei der Deutschen Post DHL tätig, zuletzt als Senior Expert im Bereich MAIL.

Nach einem Überblick über Wesen und Geschichte des Compliance-Managements, dessen Wurzeln bis in die Antike reichen, berichtet er zu Beginn des Salonabends aus seiner eigenen Praxis als Compliance Manager Service Delivery vor allem in der IT.

19:30 – 21:30 Uhr (Einlass von 19:00 – 19:30 Uhr)

Dieser Termin liegt bereits in der Vergangenheit. Eine Anmeldung ist nicht mehr möglich.

Gespräch mit der Philosophin Eva Bockenheimer

Wir sind heute gewohnt, Sexualität und Fortpflanzung voneinander zu trennen. Leicht verfügbare und effektive Verhütungsmittel ermöglichen uns, in Beziehungen der Sexualität einen hohen Stellenwert zuzusprechen, ohne dass damit die (folgenreiche) Zeugung von Kindern verbunden ist. Das hat zu mehr Leichtigkeit und Freiheit in den sexuellen Beziehungen geführt und die Gleichberechtigung der Geschlechter maßgeblich befördert. Wie sieht es aber mit der Freiheit in der Sexualität und in den Beziehungen der Geschlechter aus, wenn sich ein Paar Kinder wünscht? Studien belegen, dass sich mit der ersten Schwangerschaft in Beziehungen nach wie vor die traditionelle geschlechtsspezifische Arbeitsteilung einschleicht, wonach Frauen vornehmlich für die Kontinuität in der Familienarbeit, Männer dagegen für die kontinuierliche Finanzierung der Familie zuständig sind.

  • Wie kommt das?
  • Ist das überhaupt ein Problem?
  • Wie verhalten sich gesellschaftliche Arbeitsteilung und geschlechtsspezifische Arbeitsteilung zueinander?
  • Und was hat das alles mit Freiheit zu tun?
Eva Bockenheimer

Eva Bockenheimer

Die Philosophin Eva Bockenheimer vom Kölner Philosophie-Verein Club-Dialektik e.V. wird an diesem Abend einige Ergebnisse ihrer Doktorarbeit zu Hegels Familien- und Geschlechtertheorie vorstellen. Der Philosoph G.W.F. Hegel (1770-1831) hatte den Anspruch, zu bestimmen, wie ein vernünftiges Verhältnis der Menschen zu ihrer Sexualität gedacht werden kann, das auch ein freies Verhältnis zwischen den Geschlechtern ermöglicht. Hegels Problemstellung sowie sein Lösungsansatz kann uns als Anregung dienen, über heutige Familien- und Geschlechterverhältnisse und ihre  ökonomischen und gesellschaftlichen Voraussetzungen nachzudenken.

19:30 – 21:30 Uhr (Einlass von 19:00 – 19:30 Uhr)

Dieser Termin ist schon vorbei.

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ausgebucht

Gespräch über das Lesen von Belletristik mit Dipl.-Psych. Gerda Reiff

Wenn wir von „Arbeit“ sprechen, dann verbinden wir damit meistens eine Tätigkeit, mit der wir unseren Lebensunterhalt verdienen. Wir denken an Ziele, die erreicht werden müssen, an die Zusammenarbeit mit Kollegen/-innen und an durchstrukturierte Prozesse. Lesen – außer der Lektüre von Fachliteratur, Memos und Emails – hat seinen Platz in der „Freizeit“ und dient der Entspannung.

Gerda Reiff

Gerda Reiff

Gerda Reiff stellt an diesem Abend die Ergebnisse einer eigenen psychologischen Untersuchung vor, die davon handelt, was Menschen wie du und ich beim Lesen von Belletristik tun. Sie befragte Leserinnen und Leser, die das gleiche Buch immer wieder zur Hand nahmen und sich nicht scheuten, auch „dicke Wälzer“ mehrmals durchzuarbeiten. Dabei leisten sie kreative Seelenarbeit, um komplexe Lebensprobleme zu bewältigen. Wie das vor sich geht, welche Art von Wachstum dabei heraus kommt, und ob wir selbst auch arbeitende Leser/-innen sind, darüber wollen wir in diesem Salon sprechen.

19:30 – 21:30 Uhr (Einlass von 19:00 – 19:30 Uhr)

Diese Veranstaltung ist bereits ausgebucht

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1http://www.green-venture.net/Die-7-Prinzipien-des-Social-Business-nach-Nobelpreistraeger-Prof–M–Yunus_1423.aspx