18. Mai 2017: Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) – zwischen Wohltat und Bemächtigung

Ein Salonabend mit den Psychologinnen Kristine Dahlhaus und Maria Heuvelmann
– ausgebucht –

Dass eine robuste Gesundheit für Menschen wichtig sei, findet aktuell keinen Widerspruch, ebenso, dass man etwas dafür tun muss. Genug natürlich und auch das Richtige. Früher war das Privatsache, heute treiben Unternehmen viel Aufwand, um die Gesundheit ihrer Mitarbeiter_innen zu fördern und nehmen diese auch in die Verantwortung. Eine Arbeitsgruppe der Uni Mainz beschreibt die dahinterstehende Haltung:

„Die Basis eines jeden erfolgreichen Unternehmens besteht in einer motivierten und gesunden Belegschaft. Das Betriebliche Gesundheitsmanagement (BGM) beinhaltet das ’systematische und nachhaltige Bemühen um die gesundheitsförderliche Gestaltung von Strukturen und Prozessen und um die gesundheitsförderliche Befähigung der Beschäftigten‘ (Expertenkommission 2004). Dabei geht es darum, gesundheitsgerechte Rahmenbedingungen an den Arbeitsplätzen zu schaffen und die Mitarbeiter dazu zu animieren, sich gesundheitsgerecht zu verhalten.“

(Arbeitsgruppe Arbeits- und Sozialpsychologie (AG ASP) UNIVERSITÄTSMEDIZIN der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Institut für Arbeits-, Sozial- und Umweltmedizin)

 

Maria Heuvelmann und Kristine Dahlhaus
Dipl.-Psych. Maria Heuvelmann und Dipl.-Psych. Kristine Dahlhaus

Die Diplom-Psychologinnen Kristine Dahlhaus und Maria Heuvelmann haben Menschen in unterschiedlichen Unternehmen dazu befragt, „wie Gesundheit in Unternehmen `behandelt` wird“ . (Titel des unveröff. Ergebnisberichtes). Sie stellen ihre interessanten und überraschenden Ergebnisse dazu im Salon dar. Wir sprechen mit ihnen darüber, was Unternehmen zu diesem Thema konkret tun, welche Wirkungen diese Maßnahmen entfalten und was sie für das Verhältnis zwischen Unternehmen und Mitarbeitenden bedeuten können.

19:30- 21:30 Uhr (Einlass von 19:00 – 19:30 Uhr)

Anmeldung

Die Veranstaltung ist bereits ausgebucht. Eine Anmeldung ist deshalb leider nicht mehr möglich.